Iris Sabine Schneider M. A.
Wirtschaftsmediation Konfliktlösungen im Kunst- und Auktionshandel
 

 

 

 
 

Die Grundprinzipien des mediativen Verfahrens machen Ihnen die Unterschiede zu anderen Formen von Streitbeilegungsverfahren deutlich.

Allparteilichkeit/Neutralität des Mediators
Der Mediator ist den Konfliktbeteiligten in gleichem Maße verpflichtet und nimmt seine Rolle neutral wahr. Er sorgt für einen reibungslosen Gesprächsablauf, ohne auf die Lösungssuche Einfluss zu nehmen.

Eigenverantwortlichkeit
Anders als in gerichtlichen und schiedsrichterlichen Verfahren erarbeiten die Beteiligten selbst die Problemlösung. Sie sind also für die Ergebnisse selbst verantwortlich. Die Aufgabe des Mediators dabei ist allein die Unterstützung der Vermittlung durch geeignete Kommunikations- und Verhandlungstechniken.

Freiwilligkeit
Als Ausdruck der Selbstbestimmung setzt eine Mediation die freiwillige Teilnahme daran voraus. Das bedeutet, dass die Konfliktbeteiligten grundsätzlich frei darüber entscheiden, ob und in welcher Weise sie in das Verfahren gehen. Das heißt auch, dass sie jederzeit, selbst ohne Angabe von Gründen, das Verfahren beenden können.

Vertraulichkeit
In der Mediation kommen regelmäßig Themen zur Sprache, die die Beteiligten vertraulich behandelt haben wollen und die nicht an Dritte weitergegeben werden sollen. Deshalb ist absolute Vertraulichkeit eine grundlegende Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit. Im Mediationsvertrag verpflichten sich deshalb alle Beteiligten zur Wahrung der Vertraulichkeit und zum Verzicht, bei Scheitern der Mediation in einem anschließendem Gerichtsverfahren den Mediator als Zeugen zu benennen.
Sollten Einzelgespräche geführt werden, darf deren Inhalt nur mit Erlaubnis in der Mediation offengelegt werden.

Sollten Einzelgespräche mit den Beteiligten geführt werden, darf deren Inhalt nur mit Erlaubnis desjenigen in der Mediation offengelegt werden.

Ergebnisoffenheit
Keiner der Beteiligten darf von vornherein nur eine Lösungsalternative akzeptieren. Nur wenn die Parteien miteinander kooperieren und bereit sind, die Bedürfnisse des anderen zu verstehen und zu akzeptieren, hat Mediation die Chance auf ein von allen getragenes Ergebnis.

Informiertheit
Um zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen, müssen die Parteien über die rechtlichen Rahmenbedingungen ihres Konflikts umfassend informiert sein. Deshalb kann es in komplexen Fällen erforderlich sein, anwaltliche Beratung vor der Mediation, während des Verfahrens oder vor Abschluss der Mediationsvereinbarung in Anspruch zu nehmen. Der Mediator wird sie darauf hinweisen. Aus Gründen seiner Neutralität kann der Mediator keinen der Beteiligten rechtlich beraten.

© 2012 - Iris Sabine Schneider - www.schneider-mediation.info